Kölsch – das beliebte Bier aus Köln

Kölsch, ist das Bier der Domstadt. Es darf nur in Köln und Umgebung gebraut werden. Auf dem Bild sind die Kölsch-Brauerein Gaffel, Früh, Reissdorf und Sion abgebildet

Kölsch – ein Bier für jederman

Kölsch ist ein Bier, welches seit der Kölsch-Konvention von März 1986 lediglich in Brauereien in Köln und Umgebung gebraut werden darf. Die Konvention wurde von 24 Brauereien unterzeichnet und ist vom Bundeskartellamt anerkannt.

Eigenschaften des Bieres aus der Domstadt

Das Kölner Bier ist blank und nicht trüb, ebenso ist es hell und obergärig und nicht dunkel. Das Bier ist ein Vollbier und hat einen Alkoholgehalt von ca. 4,8 %. Desweiteren gibt es eine alkoholfreie sowie eine leichte Form des bekannten Bieres, dabei hat die leichte Form die Hälfte des Alkoholgehalts als bei dem klassischen Kölsch. Getrunken wird das Kölsch aus sogenannten Stangen, dies sind schmale zylindrische 0,2 Liter Gläser.

Köbes – wer ist das?

Der Köbes, wird von nicht Kölner häufig Ober genannt und bringt das Kölner Bier im Kranz an den Tisch. Der Köbes ist sehr gut an seinem blauen Hemd, an der blauen Schürze sowie an dem umgeschnallten Lederportemonnaie zu erkennen. Er duzt seine Gäste, ebenso bringt er automatisch ein neues Kölsch, wenn das Glas leer ist. Möchte der Gast kein neues Bier, so legt er den Bierdeckel auf das Glas.

Bekannte Brauereien

In Köln sind die meisten Brauereien weltweit. Allein im Stadtgebiet sind mehr als 15 Brauereien vorhanden. Bekannte Brauereien, die das helle Bier brauen, sind u.a. Früh, Gaffel und Sion. Alle Marken des Bieres sind in einer Liste aufgezählt. Das bekannte Bier wird hauptsächlich in Köln und Umgebung getrunken. Beliebt ist es in allen Alters-, Bildungs- sowie Einkommensgruppen. Dieses Bier wird auch sehr gerne von Frauen getrunken. Gerne wird das Bier aus der Domstadt zu kölschen „Nationalgerichten“ getrunken.

Unterschiede Kölsch und Pils

Das Pils und das Kölsch sind sich optisch sehr ähnlich. Es gibt kaum Unterschiede in der hellen Farbe und im Schaum. Größere Unterschiede gibt es dabei aber im Geschmack sowie im Geruch.  Ein Pils ist untergärig, ein Kölsch ist obergärig. Das Pils ist dabei weniger vollmundig und ist reiner. Der Unterschied kommt von der Gärung. Beide Biere fallen durch ihren guten Hopfen auf. Das Bier aus Köln wird mit Kölschhefe gebraut, dadurch ist das Kölner Bier obergärig. Bei der Hefe werden spezielle Hefestämme verwendet, die auch bei einer niedrigen Temperatur gut vergären. Durch die Kölschhefe schmeckt das Bier fruchtiger als das Pils.


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